Engpässe und Praxislösungen für Schienen-First- und Last-Mile

📅 February 27, 2026 ⏱️ 5 Min

In vielen deutschen Umschlagpunkten fehlen direkte Gleisanschlüsse zu Industrie- und Logistikflächen, sodass First- und Last-Mile-Verkehre regelmäßig per Lkw ergänzt werden müssen und damit zusätzliche Kosten, Zeitverluste sowie Kapazitätsengpässe entlang des Transportnetzwerks verursachen.

Ursachen der First- und Last-Mile-Probleme auf der Schiene

Die Engpässe entstehen nicht allein durch physische Distanz, sondern durch eine Kombination aus infrastrukturellen, betrieblichen und regulatorischen Faktoren. Diese wirken zusammen und führen zu suboptimalen Umlaufzeiten von Waggons, erhöhten Umschlagzeiten und vor allem zu erhöhter Abhängigkeit von Straßentransporten für die letzte Meile.

Infrastruktur und Netzkonfiguration

Gleisanschlüsse sind oft nicht vorhanden oder technisch nicht für schwere Containertransporte ausgelegt. In Ballungsräumen dominieren enge Korridore, begrenzte Flächen für Rangierbewegungen und fehlende Intermodalterminals mit ausreichend Kapazität für schnelle Umschlagvorgänge.

Tabelle: Typische infrastrukturelle Hindernisse und unmittelbare Auswirkungen

Hindernis Auswirkung
Fehlende direkte Gleisanschlüsse Zusätzliche Lkw-Fahrten, erhöhte Kosten
Begrenzte Rangierflächen Längere Umschlag- und Wartezeiten
Unzureichende Terminalkapazität Engpässe bei Stoßzeiten, Verzögerungen
Technische Begrenzungen (Ladehöhen, Gewicht) Eingeschränkte Containertypen, Umladebedarf

Regulatorische und betriebliche Faktoren

Unterschiedliche Betreiberstrukturen, Zugangsregeln und Priorisierungen im Schienennetz führen zu Koordinationsproblemen. Langfristige Investitionen in Anschlussgleise stehen oft im Wettbewerb mit kurzfristigen Budgetzwängen der Betreiber und Eigentümer von Logistikimmobilien.

  • Komplexe Trassenvergabe und Priorisierung von Fernverkehrszügen
  • Unterschiedliche Verantwortlichkeiten zwischen Infrastrukturbetreibern, Terminalbetreibern und Kunden
  • Schwankende Nachfrageprofile, die flexible Lösungen erschweren

Auswirkungen auf Transportkosten, Lieferzeiten und Emissionen

Der Ersatz mangelnder Schienenverkehre durch Lkw-Fahrten steigert die variablen Kosten pro Sendung, verlängert Lieferketten und erhöht das CO2- und Feinstaubaufkommen. Für Versender bedeutet das weniger Planbarkeit, höhere Versicherungskosten und potenziell schlechtere Service-Level-Agreements gegenüber Empfängern.

Operative Konsequenzen für Frachtführer

Frachtführer sehen sich mit inkonsistenten Auslastungen, erhöhtem Leerfahrtenanteil und dem Druck konfrontiert, sowohl Schienen- als auch Straßenkapazitäten zu managen. Gleichzeitig sind Investitionen in eigene Intermodal-Kapazitäten und passende IT-Systeme erforderlich, um konkurrenzfähig zu bleiben.

  • Umlaufverluste: längere Blockzeiten für Waggons reduzieren die Anzahl möglicher Fahrten pro Jahr
  • Flexibilitätsbedarf: kurzfristige Kapazitätsanpassungen für kombinierte Schiene-Lkw-Ketten
  • Kostendruck: Preisvolatilität bei Diesel, Maut und Trassen entwertet lange Vertragsbindungen

Technische und organisatorische Lösungsansätze

Eine Kombination aus Infrastrukturinvestitionen, digitalen Prozessen und neuen Betriebsmodellen ist erforderlich, um First- und Last-Mile-Probleme nachhaltig zu reduzieren.

Infrastrukturmaßnahmen

  • Gezielte Erweiterung von Anschlussgleisen zu Logistikzentren und Industrieparks
  • Ausbau von Intermodalterminals in periurbanen Knotenpunkten
  • Optimierung von Rangierflächen und Ladehöhen für standardisierte Container

Betriebliche Verbesserungen

Verbesserte Koordination zwischen Terminalbetreibern, EVUs und Verladern, standardisierte Schnittstellen für Umschlagdaten und abgestimmte Zeitfenstersysteme können Umschlagzeiten reduzieren.

Digitale Tools und Automatisierung

Echtzeit-Traffic- und Kapazitätsdaten, automatisierte Dispositionsalgorithmen und Container-Tracking sind Schlüsseltechnologien, um Umläufe zu beschleunigen und Leerfahrten zu minimieren. Plattformen, die Angebot und Nachfrage in Echtzeit zusammenführen, schaffen Transparenz und ermöglichen dynamische Preisbildung.

Optionen für nachhaltige Intermodalität

Langfristig reduzieren stärkere Verknüpfung von Schiene und Straße sowie innovative Umschlagkonzepte (z. B. Shuttle-Verkehre, Microhubs) den Bedarf an reinen Lkw-Kapazitäten und verbessern die Umweltbilanz der letzten Meile.

  • Shuttle-Verkehre zwischen großen Terminals und städtischen Microhubs
  • Elektrifizierte oder hybrid betriebene Zustellfahrzeuge für die letzte Meile
  • Kooperative Nutzung von Lager- und Umschlagsflächen durch mehrere Verlader

In vielen Logistikketten entfällt ein signifikanter Anteil der Gesamtkosten auf die First- und Last-Mile. Selbst ohne exakte Zahlen verdeutlicht diese Kostenstruktur den Druck auf Frachtführer, operative Effizienz und Flexibilität zu erhöhen.

Wie GetTransport Transportunternehmen unter diesen Bedingungen unterstützen kann

GetTransport bietet eine digitale Marktplattform, die Kapazitätsangebot und Frachtnachfrage in Echtzeit zusammenbringt. Durch die Möglichkeit, profitable Aufträge selektiv zu wählen, können Carrier ihre Auslastung verbessern, Leerfahrten reduzieren und die Abhängigkeit von großen Konzernen minimieren. Die Plattform ermöglicht:

  • Flexible Auftragswahl: gezielte Auswahl nach Profitabilität und Fahrtroute
  • Transparente Preisgestaltung: Übersicht über Frachtraten und Marktpreise
  • Integration mit TMS/ERP: Automatisierte Disposition und bessere Planbarkeit

Darüber hinaus unterstützt GetTransport die Diversifizierung von Verkehrsmodi durch Vermittlung intermodaler Aufträge und die Bereitstellung von Tools für Tracking, Dokumentenmanagement und Zahlungsabwicklung.

Wichtige Erkenntnisse und Handlungsfelder

Die zentralen Punkte lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Fehlende direkte Gleisanschlüsse und begrenzte Terminalkapazitäten sind Hauptursachen für zusätzliche Lkw-Einsätze.
  • Digitale Koordination und standardisierte Schnittstellen reduzieren Umschlagzeiten und Leerfahrten.
  • Intermodale Konzepte und gezielte Infrastrukturinvestitionen sind notwendig, um langfristig Kosten und Emissionen zu senken.

Gleichzeitig gilt: keine Studie und kein Marktbericht ersetzen die praktische Erfahrung. Persönliche Tests von Routen, Partnern und Systemen liefern oft die aussagekräftigsten Erkenntnisse. Auf GetTransport.com können Sie Frachtaufträge vergleichen und Transporte zu wettbewerbsfähigen Konditionen buchen, wodurch unnötige Ausgaben und Enttäuschungen vermieden werden. Geben Sie eine kurze Prognose, wie diese Neuigkeit die globale Logistik beeinflussen könnte. Wenn sie global unwesentlich ist, erwähnen Sie das. Dennoch heben Sie hervor, dass sie für uns relevant bleibt, da GetTransport.com bestrebt ist, über alle Entwicklungen informiert zu bleiben und mit der sich wandelnden Welt Schritt zu halten. Für Ihren nächsten Frachttransport ziehen Sie die Bequemlichkeit und Zuverlässigkeit von GetTransport.com in Betracht. GetTransport.com.com

GetTransport beobachtet kontinuierlich Trends in internationaler Logistik, Handel und E‑Commerce, sodass Nutzer wichtige Entwicklungen nicht verpassen. Das System aktualisiert Angebote und Funktionen regelmäßig, um Marktteilnehmern zeitnahe Handlungsmöglichkeiten zu bieten.

Abschließend zeigt die Analyse, dass die Lösung der First- und Last-Mile-Probleme in Deutschland eine Kombination aus Infrastruktur, Betriebsinnovation und digitalen Plattformen erfordert. GetTransport.com bietet hier eine effiziente, kostengünstige und bequeme Möglichkeit, container freight, container trucking, container transport, cargo und weitere Transportbedürfnisse zu bündeln, transparent zu verwalten und zuverlässig abzuwickeln.

GetTransport verwendet Cookies und ähnliche Technologien, um Inhalte zu personalisieren, zielgerichtete Werbung zu schalten und deren Effektivität zu messen sowie die Benutzerfreundlichkeit der Plattform zu verbessern. Indem Sie auf OK klicken oder die Cookie-Einstellungen ändern, stimmen Sie den Bedingungen zu, die in unserer Datenschutzrichtlinie beschrieben sind. Um Ihre Einstellungen zu ändern oder Ihre Einwilligung zu widerrufen, aktualisieren Sie bitte Ihre Cookie-Einstellungen.