Engpässe im Schienengüterverkehr der EU-Kernkorridore
Entlang der EU‑Kernkorridore führen infrastrukturelle Engpässe zu messbaren Kapazitätsverlusten, mit geschätzten Mehrstandzeiten von bis zu mehreren Stunden pro Zug und einer Reduktion der effektiven Durchsatzkapazität um rund 10–25 Prozent in betroffenen Abschnitten.
Hauptursachen der Engpässe
Die Engpässe lassen sich in drei Kategorien zusammenfassen: physische Infrastruktur, betriebliche Koordination und regulatorische Beschränkungen. Diese Faktoren wirken kumulativ und verschärfen Verzögerungen, erhöhen die Kosten pro Fahrt und reduzieren die Planungssicherheit für Betreiber und Verlader.
Infrastruktur und Kapazität
Gleiskapazität, unzureichende Ausweichstellen und veraltete Bahnhöfe begrenzen die maximale Zugsfolge. Engstellen entstehen vor allem an Knotenpunkten und Übergangsstrecken zwischen nationalen Netzen, wo unterschiedliche technische Standards aufeinandertreffen.
Signalisation, Weichen und Lastprofil
Nicht standardisierte Signaltechnik, langsame Weichenwechsel und eingeschränkte Achslasten (z. B. 22,5 t vs. 25 t) führen zu Einschränkungen bei der Einsatzflexibilität schwerer Güterzüge. Zudem verursacht die fehlende Elektrifizierung in Teilabschnitten einen Wechsel zwischen Diesel- und Elektrotraktion, was Standzeiten verlängert.
Betrieb und Koordination
Unterschiedliche Fahrplankonzepte, begrenzte Trassenverfügbarkeit und eine unzureichende digitale Koordination zwischen Netzbetreibern und Eisenbahnverkehrsunternehmen verursachen suboptimale Ressourcennutzung. Besonders grenzüberschreitende Übergänge sind anfällig für Turnaround‑Verzögerungen.
Regulatorische und administrative Barrieren
Abweichende nationale Vorschriften zu Sicherheitsfreigaben, Trassengebühren und Zulassungsprozessen vergrößern die Komplexität für Betreiber, erhöhen die Transaktionskosten und verringern die Markt‑Effizienz entlang der core corridors.
Konkrete Auswirkungen auf Supply‑Chain und Logistik
Verzögerungen und Kapazitätsengpässe wirken sich unmittelbar auf Container-Durchlaufzeiten, Planung von Intermodalterminals und Lagerkennzahlen aus. Verlader sehen höhere Lagerbestände und Pufferzeiten vor, was die Gesamtkosten der Lieferkette erhöht.
| Problem | Logistischer Effekt | Mögliche Gegenmaßnahme |
|---|---|---|
| Gleissperrungen und enge Knoten | Längere Transitzeiten, geringere Zugfrequenz | Kapazitätserweiterung, zusätzliche Ausweichgleise |
| Nicht synchronisierte Fahrpläne | Wartezeiten an Übergabepunkten | Digitale Trassenkoordination, einheitliche Zeitfenster |
| Technische Heterogenität | Lokwechsel, reduzierte zulässige Lasten | Harmonisierung technischer Standards, stärkere Elektrifizierung |
Prioritäre Maßnahmen zur Entschärfung
- Gezielte Infrastrukturinvestitionen an Knoten und Engstellen: Erweiterung von Ausweichstellen, Erhöhung der Brückenlasten.
- Digitale Trassenverwaltung: Einführung interoperabler Reservierungsplattformen zur Feinsteuerung von Zugfolgen.
- Harmonisierung technischer Normen zwischen Staaten für Achslasten, Kupplungen und Signaltechnik.
- Flexiblere Tarif- und Gebührenmodelle, die Spitzenlasten abflachen und planungsbasierte Rabatte fördern.
Kurzfristige operative Anpassungen
Bis zu größeren Investitionszyklen können Betreiber folgende Maßnahmen ergreifen: verbesserte Fahrplanpuffer, abgestimmte Lokrotationen, Bündelung von Ladungen zur Reduzierung leerer Laufleistungen und verstärkter Einsatz von multimodalen Korridoren zur Entlastung besonders betroffener Bahnstrecken.
Wirtschaftliche Folgen und Prioritäten für Verlader
Engpässe erhöhen die Kosten pro Sendung und bergen das Risiko von Umladebedarf auf Straße, was die Nachhaltigkeitsziele vieler Unternehmen gefährdet. Verlader sollten daher die Streckenverfügbarkeit stärker in Ausschreibungen einpreisen und flexible Transportketten planen, die alternative Routen und Verkehrsträger berücksichtigen.
Praktische Checkliste für Verlader
- Bewertung von Pufferzeiten und alternativen Routen in SLA‑Verträgen.
- Verstärkte Nutzung von Terminal‑Knoten mit hoher Umschlagkapazität.
- Einsatz digitaler Track‑&‑Trace‑Systeme für Echtzeit‑Entscheidungen.
Fakten und Zahlen (Annäherungswerte)
Schätzungen zufolge liegt der Modalanteil des Schienengüterverkehrs in der EU bei etwa 15–20% der Transportleistung in Tonnenkilometern; auf Kernkorridoren konzentrieren sich ein überproportionaler Anteil der internationalen Durchläufe. Investitionen in Knotenpunkte zeigen in der Regel kurzfristige Effekte auf Pünktlichkeit und Kapazität.
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